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Warum wir spielen, wie wir spielen

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Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie es dazu kommt, dass Sie ein Spiel Schritt für Schritt durchlaufen und das jeder Gegner auf eine bestimmte Art und Weise reagiert? Die Antwort heißt Spielmechanik. Bevor wir weiter auf diesen Begriff eingehen und diesen erläutern, möchten wir nochmal deutlich sagen, dass es keine genaue Definition des Begriffes gibt.

Je nachdem unter welchen Aspekten man den Begriff betrachtet, bekommt er eine ganz andere Bedeutung. Der Begriff Spielmechanik wird oftmals mit dem Begriff „Gameplay“ gleichgesetzt. Teilweise werden die Begriffe als Synonyme verwendet, wobei dies nicht ganz richtig ist. Warum dies so ist, wird im folgenden Artikel genauer beleuchtet und thematisiert.

Bedeutung der Spielmechanik

Betracht man den Begriff „Spielmechanik“ aus einer gröberen Perspektive, dann könnte man sagen, dass jeder Schritt im Spiel unter die Spielmechanik fällt. Unterschiedliche Levels, Handlungen oder auch Aufgaben beeinflussen das Spiel des Nutzers und fallen dadurch unter die Kategorie der Spielmechanik.

Zur Spielmechanik könnte man sogar die Benutzeroberfläche zählen. Denn schließlich gibt auch diese die Spielregeln vor, nach denen der Spieler zu spielen hat. Neben der Benutzeroberfläche, die gewisse Regeln vorgibt, hat man dann auch noch andere Charaktere im Spiel, die nicht von realen Spielern gesteuert werden.

Diese müssen mit Ihnen interagieren, so dass Charaktere mit einer  künstlichen Intelligenz ausgestattet sind. Wie diese dann interagieren, bestimmt die Spielmechanik. Angenommen, Sie müssen mit diesen kämpfen: Charaktere reagieren ganz individuell auf Ihre Angriffe und Attacken. Gehen wir davon aus, dass Sie drei verschiedene Angriffsarten haben, dann besagt die Spielmechanik, dass der Charakter bei der ersten Angriffsart nach links ausweichen soll, bei der zweiten nach rechts und so weiter. Wie umfangreich diese Regelungen dann sind, bestimmt die Qualität des Spiels und des gesamten Gameplays.

Engere Bedeutung der Spielmechanik

Schaut man sich die Spielmechanik genauer an, könnte man sagen, dass all das, was gerade genannt wurde nun nicht mehr zur Spielmechanik gehört. Die Spielmechanik beschreibt dann nur noch wirklich das, was von dem Nutzer eingegeben wird und wie das Spiel dann darauf, basierend auf einer Simulationssoftware, reagiert.

Dies ist ein enomer Unterschied zum Gameplay. Denn der Begriff Gameplay beschreibt eigentlich nur die Interaktion zwischen Spieler und Spiel. Hier kommt es dann auch auf Dinge wie Benutzerfreundlichkeit, Ladegeschwindigkeit oder Grafik an und weniger auf die Theorie hinter den Akteuren und die darauf aufbauenden Reaktionen der Simulationssoftware.

Spielmechanik ist doch so viel mehr?

Diese Frage kann nur mit einem klaren Ja bestätigt werden. Spielmechanik ist viel mehr, als nur der reine Simulationsablauf. Als Beispiel könnte man das Spiel Witcher II nennen, wo man einen Gegenstand aus einem Haus einer armen Person klauen muss. In einer gewissen Art und Weise steht dies im Gegensatz zu unserern Moralvorstellungen und auch zu unserer Ethik. All solche Aspekte, genauso wie, welche Gefühle ausgelöst werden und wie wir daraufhin handeln und agieren, kann unter den Begriff Spielmechanik zusammengefasst werden.

Hoffentlich konnten wir Ihnen nun ausreichend erklären, was die Spielmechanik eigentlich ist. Es ist sehr schwierig, hier eine passgenaue Definition zu finden, da die Spielmechanik auch immer von jedem Auge aus unterschiedlich betrachtet wird.

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